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Der Psychologe Prof. Dr. Wolfgang Frindte fordert Anerkennung der Internetsucht als Krankheitsbild.
Nach Ansicht des Thüringer Kommunikationspsychologen der an der Friedrich-Schiller-Universität Jena lehrt, sollte auch in Deutschland die Internetsucht als Krankheitsbild anerkannt werden. "Es geht nicht darum, die Betroffenen zu stigmatisieren, sondern darum, prüfbare Kriterien zu entwickeln", so Frindte.
Bei der Sucht ist seiner Erkenntnis nach nicht die allein die Dauer der Internetnutzung das Problem, sondern auch zwanghafte Wiederholungsmuster und die zunehmende Einengung sozialer Beziehungen.
Besonders anfällig sind Kinder und Jugendliche, gerade auch wenn sie keine Erziehungsführung haben.
Besondere Interesse finden dabei laut den Studien Chatrooms und Diskussionsforen (beispielsweise zu Harry Potter), für die sich die Kinder und Jugendlichen später als Erwachsene nicht mehr interessieren.

Bei Erwachsenen ist Onlinesucht / Internetsucht schon lange ein anerkanntes Thema

Links zu Prof. Dr. Wolfgang Frindte (Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena - Abteilung Kommunikationspsychologie)
geschrieben von B. Schradi am 31.12.2005 um 13:54 Uhr.
 
 

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