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Das Zero-Day-Exploit für den Internet Explorer breitet sich rapide im Netz aus.
Einfallstor ist eine besonders gefährliche Lücke in allen Versionen der Microsoft-Browser. Und bislang gibt es noch keinen Patch von Microsoft. Das Öffnen einer Website reicht alleine schon, um den Windows-PC mit Schadsoftware zu infizieren.
Heise empfiehlt - da noch wenige Antivirenprogramme derzeit überhaupt die Signatur des Schädlings erkennen können - erst mal auf Firefox, Opera, Safari (oder Chrome) auszuweichen.

Nachtrag 16.12.2008:
Bis die Schwachstelle behoben ist, gibt Microsoft folgende Tipps, um Angriffe über den Internet Explorer zu vermeiden:


• Sicherheitsstufe für das Internet auf Status „hoch“ setzen.

• Unter Windows XP vorsorglich im Browser die JavaScript deaktivieren (macht allerdings beim surfen bei vielen Seiten Probleme).

Microsoft-Sprecher Thomas Baumgärtner sieht es locker: „Wir können keine explosionsartige Ausbreitung des „Zero Day“ beobachten.“ Experten sprechen allerdings von ca. 10 000 Websites, die mit dem Schädling präpariert sind, und damit gefährlich sind. Damit können z.B. Passwörter ausspioniert werden!.

Der Schädling „Zero-Day“ soll durch ein Versehen über eine chinesische Sicherheitsfirma ins Netz gelangt sein.
Wann das Problem behoben sein wird, ist nach wie vor unklar.
geschrieben von B. Schradi am 14.12.2008 um 11:42 Uhr.