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Außer den eigentlichen Betrugsopfern durch Phishing-Mails, werden Job-Suchende böse hereingelegt!
Internet-Kriminelle missbrauchen Arbeitslose als Geldwäscher.
Die mit einer Festanstellung angeworbenen "Finanzagenten" müssen im Rahmen ihrer "Ausbildung" Gelder, die auf ihre Privatkonten überwiesen werden, per Bargeldtransfer "weiterexportieren".

Die Masche:
- Internet-Kriminelle suchen über das Internet Arbeitslose. Die Stellenangeboten, die zur Zeit massenweise als E-mails verschickt werden oder im Internet zu finden sind, versprechen einen gut bezahlten Job als Finanzagent.
- Der Job beginnt mit einer Ausbildung / Einarbeitung, bei der Gelder auf das Privatkonto des neuen Mitarbeiters "gelenkt" werden, die dieser "zu bearbeiten" hat.
- Die eingehenden Gelder werden von den Konten argloser Bürger - die auf Phishing hereingefallen sind - abgeräumt, und dabei direkt auf die Konten der Finanzagenten überwiesen.
- Diese haben das Geld "spurlos" weiterzutransferieren.

Das böse Erwachen:
- Die oft ahnungslosen Jobsucher müssen für den entstandenen Schaden aufkommen.

Deutschlandweit laufen diverse Ermittlungsverfahren bei Staatsanwaltschaften.

Der Bericht in Plus-Minus
geschrieben von B. Schradi am 12.10.2005 um 13:01 Uhr.
 
 

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