Aktuelles

Internet
Google baut und testet eine eigene Wissensplattform "knol". Im Mittelpunkt stehen Autoren und ein Themenspektrum das von wissenschaftlichen Themen bis zu Produktbeschreibungen reicht.
Google testet Wikipedia-Alternative "knol"Knol steht für "Knowledge" (Wissen). Bei der Online-Enzyklopädie Wikipedia schreiben viele an einem Artikel. Bei "Knol" schreibt ein Autor Artikel, die bewertet und in Kommunikation mit dem Autor von diesem verbessert werden können.
Bei Wikipedia steht der Artikel im Mittelpunkt, und der Autor / die Autoren können "am Rande" herausgefunden werden. Bei "knol" wird der Autor - wie bei Büchern und Zeitungsartikeln - ebenfalls prominent erwähnt.

Die Autoren sollen auch an den Werbeeinnahmen partizipieren, denn im Zusammenhang der Artikel sollen Google-üblich Google-Anzeigen eingeblendet werden.

Wann das Projekt öffentlich wird, ist noch unklar.

Bewusst gewollt sind auch mehrere Knol-Artikel (Knols) zum gleichen Thema. Ähnlich wie bei den "normalen" Suchergebnissen in der Suchmaschine soll auch hier ein reger Wettbewerb der Besten gefördert werden. Dabei sollen die Autoren nicht nur um Zustimmung in der Community konkurrieren, sondern auch um eine möglichst gute Platzierung im Suchportal.

Bekannt wurde dies alles durch Udi Manber, Vize von Googles Technikabteilung, in seinem Weblog. Laut Udi Manber soll alle Verantwortung für die Inhalte bei den Autoren bleiben. Ein knol soll irgendwann die selbstverständliche Startinformation werden, die jemand beim Beginn einer Recherche zu einem bestimmten Thema liest.
geschrieben von B. Schradi am 14.12.2007 um 16:19 Uhr.