Googlemail-Nutzer sind gegen Google vor Gericht gegangen, weil sie Ihre Privatsphäre verletzt sahen. Alle GMail-Nutzer wurden automatisch Mitleser des Social-Network-Dienstes Google Buzz. Ohne Einwilligung der GMail-Nutzer wurden ihre Beziehungen offenbart, da die Mitleser anderen Mitlesern angezeigt wurden. Außerdem konnten Mitleser automatisch Empfehlungen aus dem Google Reader verfolgen und freigegebene Picasa-Fotoalben anschauen. Googlemail-Nutzer sahen dadurch ihre Privatsphäre verletzt und gingen vor Gericht.
Nun wurde eine Einigung erzielt. Google soll Geld in einen Fonds zahlen, der zum
größten Teil gemeinnützige Organisationen finanzieren soll, welche sich für den
Datenschutz und die Wahrung der Privatspäre im Internet einsetzen. Darüber hinaus
verpflichtet Google, seine Nutzer in Zukunft besser über Risiken des Buzz-Dienstes
zu informieren. Das Gericht will bis zum 31. Januar 2011 abschließend über die
Einigung entscheiden.
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