Das Zipfsche Gesetz ist nach dem Linguistikprofessor George Kingsley Zipf benannt. Das Zipfsche Gesetz beschreibt einen Zusammenhang zwischen der Vorkommenshäufigkeit eines Wortes in einem Text und dessen Bedeutung (wenn die Texte ausreichend groß sind).
Würde man z.B. alle Nachrichtentexte Deutschlands (ohne besondere Ereignisse) analysieren, wäre Berlin deutlich wichtiger wie Stuttgart oder gar Leonberg - allein anhand der Worthäufigkeit.
Suchmaschinen tragen dieser Überlegung auch Rechnung bei der Beurteilung von Texten und der Wichtigkeit der einzelnen Wörter. Hier spricht man dann von Keywortdichte, Keyword und Schlüsselwort.
Ein SEO muß deshalb darauf achten (Onpage-Optimierung), daß die Bedeutung der wichtigen Worte auch über die Häufigkeit "dokumentiert" ist.
Interessant wird es bei einer "Überoptimierung", wenn eine natürliche Verteilung überschritten wird. Suchmaschinen können bei der mittleren Häufigkeitsverteilung von inhaltsrelevanten Inhalten ausgehen, und müssen den extrem häufig Auftretenden und den Seltenen eher ein Randinteresse schenken. Deutlich wird dies, wenn man bedenkt, daß auch "der", "die", "das" etc. sehr häufig vorkommen.
Fazit: Übertriebene Suchmaschinenoptimierung kann sich - logischerweise- ins Gegenteil verkehren.
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